Benjamin Trocha_Portrait © Bjørn Brzeske:Artlerauge

Faszination Triathlon: Im Interview mit Benjamin Trocha

Vom Läufer, zum Radfahrer, zum Ironman-Triathlet: Benjamin Trocha hat eine bemerkenswerte Hobbysportler-Karriere hingelegt. Auch wenn er sein Pensum mittlerweile aufgrund von Job und Kind runtergeschraubt hat, ist Sport immer noch ein zentraler Bestandteil seines Lebens. Im Interview hat mir Benjamin einen persönlichen Einblick in Triathlon & Co. gegeben inklusive spannender Geschichten zu seinen sportlichen Highlights. 

Moin Benjamin, du betreibst den Großteil deines Lebens intensiven Ausdauersport. Erzähl uns doch mal ein paar Sätze zu deinen Anfängen!

Benjamin Trocha: Meine Sport-Leidenschaft ist schon in der Kindheit entstanden. Ich habe jedes Jahr beim Hamburg Marathon mit meinem Vater an der Strecke gestanden und einen Freund angefeuert. Sowohl die gesamte Atmosphäre an der Strecke, als auch die sportliche Leistung haben mich schon damals begeistert. Als ich dann volljährig war und selbst hätte starten dürfen, passte Laufen jedoch so gar nicht zur Lebensphase. Fußball und Feiern waren eindeutig die Prioritäten. Aus heute für mich unerklärlichen Gründen habe ich damals zudem auch noch geraucht. Das war natürlich mit Ausdauersport nicht zu vereinen. Die Begeisterung für Marathon hatte jedoch immer ihren Platz im Hinterkopf. So habe ich mir dann irgendwann doch einen Ruck gegeben, mit dem Rauchen aufgehört und die Laufschuhe geschnürt. So als Kaltstart mit sechs Monaten Vorbereitung direkt einen Marathon zu laufen, war sicherlich nicht vernünftig, aber zum Finish hat es gereicht. Der Ehrgeiz war geweckt, weitere Marathons folgten. 

Laufen war also lange dein alleiniges Steckenpferd. Wann ging es bei dir dem Radfahren los? 

Trocha: Ein Freund rief mich im Jahr 2003 einen Tag vor den Cyclassics an – dem großen Jedermann-Radrennen in Hamburg – und hat mir kurzfristig noch einen Platz in seinem Team angeboten. Ich habe mir dann irgendwie das Equipment geliehen und stand am nächsten Tag auf einem uralten und viel zu kleinen Stahl-Rennrad mit Fussball-Hallenschuhen in Schlaufenpedalen an der Startlinie. Im Nachhinein absolut unvernünftig: Ich hatte vorher noch nie auf einem Rennrad gesessen und hatte überhaupt keine Ahnung vom Fahren in einer Gruppe. Da bin ich bis heute froh, dass weder ich noch jemand anderes um mich herum gestürzt ist. Aber als ich am Ende nach 120 km mit Krämpfen in beiden Oberschenkeln über die Ziellinie rollte, war dennoch klar: Das macht richtig Spaß und ich werde weiter Rad fahren.

Also bin ich einen Tag später mit dem alten Bike zum Fahrradhändler und habe gefragt, ob es eine längere Sattelstütze für das Rad gäbe. Der Händler hat mich fassungslos angeschaut und in sich hinein gelacht – der Rahmen war einfach viel zu klein für mich und eine Sattelstütze half da gar nichts. Daher wurde dann bald in ein passendes Rennrad investiert, auf dem ich vor allem während des Studiums nahezu jede freie Minute verbracht habe. Insbesondere im Sommer bestand die Studienzeit eigentlich nur aus Tour de France im Fernsehen schauen und direkt im Anschluss selbst aufs Rad steigen – eine großartige Zeit. 

Es ist vollbracht: Zieleinlauf bei der Challenge Roth
Es ist vollbracht: Zieleinlauf bei der Challenge Roth

Und dann kam Triathlon: Wann hast du damit angefangen? Wie lange hast du trainiert bis du deinen ersten Ironman angegangen bist mit 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren gefolgt von einem Marathon? 

Trocha: Meinen ersten Triathlon habe ich 2006 zusammen mit einigen Freunden aus Spaß am gemeinsamen Event gemacht. Wir sind beim Hamburg Triathlon bei der Sprintdistanz gestartet (0,5 km Schwimmen/20 km Rad/5 km Laufen) und mein Ziel war es, auf der Schwimmstrecke nicht zu ertrinken. Dass ich ein paar Jahre später mal bei einem Ironman 3,8 km schwimmen sollte, war für mich damals noch unvorstellbar. Da ich als Kind wenig Begeisterung für das Schwimmen hatte, fehlte mir die technische Basis und das Wassergefühl, welches bei dieser Sportart doch sehr entscheidend ist. Als ich das Thema Triathlon dann nochmal ernsthafter angehen wollte, habe ich daher auch zunächst einen Kraul-Technikkurs gemacht. Danach war zumindest eine Basis gelegt, auf der sich aufbauen ließ.

Um meine Grenzen auszuloten, was ja immer ein Reiz an solchen Ausdauersportarten ist, habe ich mich dann über die kommenden Jahre zunächst über Olympische Distanzen (1,5 km/40 km/10 km) zur ersten Mitteldistanz (1,9 km/90 km /21 km) vorgearbeitet. Im Hinterkopf hatte ich da bereits den Gedanken, mich vielleicht auch an die volle Ironman-Distanz heranzuwagen. Nach der Mitteldistanz, bei der ich mich zwischenzeitlich bereits im Wasser mit Krämpfen in den Beinen an einem Begleit-Kanu festhalten musste, habe ich den Plan dann nochmal ein Jahr geschoben. Sowohl der Körper, als auch vor allem der Kopf haben mir zum Glück damals signalisiert, dass ich da einfach noch nicht so weit war. 2012 habe ich dann schließlich in Frankfurt das erste Mal wirklich aufgeregt an der Startlinie eines Ironman gestanden. Damals gab es noch die sogenannte „Waschmaschine“ am Schwimmstart, vor der ich als eher schlechter Schwimmer einen wahnsinnigen Respekt hatte. Wenn rund 2.000 Athleten gleichzeitig starten und man vor lauter aufgewühltem Wasser wirklich gar nichts mehr sieht und nur damit beschäftigt ist, möglichst keine anderen Arme oder Beine abzubekommen, hat das sehr viel Ähnlichkeit mit einem Schleudergang. Das glich im Wasser teilweise mehr einer Prügelei. Mittlerweile wurde dieser gemeinsame Start durch einen Start in Gruppen bzw. Einzeln (Rollingstart) abgelöst. Definitiv sicherer für die Athleten. Aber weit weniger spektakulär.

Das Schwimmen konnte ich dann in Frankfurt zum Glück ganz akzeptabel hinter mich bringen. Leider hat es dann auf der Radstrecke zwei Stunden wie aus Eimern geschüttet, was damit gefühlt eine weitere Schwimmeinheit war. Und mit dem Fahrtwind entsprechend kalt. Mental war das eine ziemliche Herausforderung, wenn man gedanklich eigentlich bei einem Wettkampf im Sommer eher darauf eingestellt ist, dass es zu warm ist und man genug trinken muss. Zum Glück kam später noch die Sonne durch und während des abschließenden Marathons wurde es dann auch warm genug. Letztlich habe ich es an dem Tag ins Ziel geschafft – was bei einem ersten Ironman auch das einzige Ziel sein sollte. 

Was waren deine weiteren Highlights als Hobbysportler? 

Trocha: Neben dem gerade erwähnten Ironman in Frankfurt steht die Challenge Roth im Jahr 2013 über die gleiche Distanz weit oben auf der Highlight-Liste – auch wenn diese Wettkämpfe immer eine Achterbahnfahrt sind. Man hat während des Wettkampfs über die Stunden viel zu viel Zeit, um in seinen Körper hineinzuhören und jedes kleine Signal der Erschöpfung überzubewerten. Aber dann sind da vor allem auch positive emotionale Momente. Wenn man in den Zielkanal auf die letzten Meter einbiegt, weiß, dass man es geschafft hat und Freunde und Familie dort stehen, um mit dir zu feiern – da vergisst man sehr schnell die Strapazen und auch, dass man eine Stunde vorher vielleicht noch total unzufrieden mit sich selbst war, da man sich eigentlich ein schnelleres Rennen vorgenommen hat.

Mein absolutes Highlight war jedoch die Tour Transalp im Jahr 2005. Die Transalp ist ein jährlich stattfindendes Radrennen über 800 km in 7 Etappen durch die Alpen. Die Besonderheit dabei ist, dass man dieses Rennen als 2er-Team bestreitet und es keine Einzelwertung gibt. Man hat also im Idealfall einen nahezu gleichstarken Teampartner, mit dem man gemeinsam fährt und sich gegenseitig unterstützt. Wenn es mal nicht steil hoch geht, bietet man dem anderen Windschatten. Man kümmert sich um die Aufnahme von Verpflegung oder redet dem anderen auch einfach nur gut zu, um ihn durch eine Schwächephase zu bringen. Mit meinem Teampartner passte das damals sportlich und vor allem auch menschlich perfekt. Zudem hat sich seine Frau um die gesamte Organisation und Verpflegung während der Rennwoche gekümmert. Das ging sogar so weit, dass sie uns nach jeder Etappe unsere Taschen auf die Zimmer gestellt hatte. Eine Woche gefühltes Rad-Profi-Leben – unvergesslich. Und sportlich auch eine extreme Herausforderung, sich jeden Tag wieder mit schmerzenden Beinen und Hintern auf das Rad zu setzen und Vollgas zu geben. Die vielen tollen Ausblicke in den Alpen und der Sprung in den Gardasee nach der Zielankunft waren es aber definitiv wert.

Schicker Blick auf die Berge: Benjamin bei der Tour Transalp über 800 km in 7 Etappen
Schicker Blick auf die Berge: Benjamin bei der Tour Transalp über 800 km in 7 Etappen

Wäre auch jemals der Ironman auf Hawaii eine realistische Option für dich gewesen? Wie kann man sich überhaupt für Hawaii qualifizieren?

Trocha: Der Ironman auf Hawaii ist ja die jährliche Weltmeisterschaft der Triathleten. Bei allen anderen Ironman-Rennen werden je Altersklasse sogenannte Slots für die Weltmeisterschaft vergeben. Diese werden den schnellsten Finishern angeboten – und wenn jemand diesen Slot nicht annehmen möchte, bekommt der nächste im Ranking die Chance. Über die Jahre hat man damit bei allen Veranstaltungen ein ungefähres Gefühl, in welcher Zielzeit man finishen muss, um bei der Slotvergabe eine Chance zu haben.

Zum Glück bin ich mit meinen Leistungen immer weit genug von diesen Qualifikationszeiten entfernt gewesen, als dass ein Start auf Hawaii jemals realistisch gewesen wäre. Dies hat mich sicherlich davor bewahrt, diesem Traum hinterherzujagen und noch mehr dem Sport unterzuordnen. Nach Hawaii zum Ironman möchte ich jedoch auf jeden Fall nochmal im Leben. Allerdings als Zuschauer um die Atmosphäre aufzusaugen, die Athleten anzufeuern – und das mit einem ausgiebigen Urlaub zu verbinden. 

Ich habe einige Jahre in Frankfurt am Main gelebt und mir auch immer gerne den Ironman angeschaut. Vor allem vor den Hobbysportlern ziehe ich den Hut. Während die Profis nichts anderes machen den ganzen Tag, bereiten sich Freizeitsportler rund um ihre Arbeit auf einen Wettkampf vor. Wie hast du das hinbekommen mit dem Training? 

Trocha: Das ist in der Tat eine Herausforderung, die nur mit sehr viel Disziplin möglich ist. Ich habe den Triathlon für mich selbst erst in einer Phase entdeckt, in der ich schon im Berufsleben stand. Somit musste ich angefangen, Trainingseinheiten auch morgens vor der Arbeit zu absolvieren und in die Wegstrecken zu integrieren. Ich bin in den trainingsintensiven Zeiten also regelmäßig morgens aufs Rennrad gestiegen und habe die Tour im Büro enden lassen. In der Spitze waren es bis zu 20 h in der Woche, die ich trainiert habe. Natürlich ordnet man als Hobbysportler dem Training vieles unter, was für Außenstehende nicht nachvollziehbar ist. Man geht abends früh ins Bett, um am nächsten Morgen früh trainieren zu können. Da bleibt für Freunde und Familie häufig wirklich zu wenig Zeit bzw. man fordert viel Verständnis für die eigene Fokussierung auf den Sport ein. 

Wenn man in den Zielkanal auf die letzten Meter einbiegt, weiß, dass man es geschafft hat und Freunde und Familie dort stehen, um mit dir zu feiern – da vergisst man sehr schnell die Strapazen.

Inwiefern ist zielgenaues Triathlon-Training derzeit eigentlich überhaupt möglich? Klar sind Radfahren und Laufen kein Ding. Aber was ist mit Schwimmen jetzt da alle Bäder wieder geschlossen sind? 

Aus der Zeit und dem Alter, wo mir das ernsthaft Kopfzerbrechen bereitet hätte, bin ich zum Glück raus. Ich kenne einige Verrückte, die in den letzten Wochen mal für kurze Strecken irgendwo in einen See gesprungen sind, aber auch bei denen hat das grad mehr mit Spaß zu tun als mit echtem Training. Aber gerade die echten Schwimmer beneide ich momentan nicht. Bestimmt kann man mit dem Zugseil und Krafttraining die Muskulatur weiterhin ein wenig aktivieren – aber das Wassergefühl geht dennoch in so einer Zeit verloren. Ich mache mir damit aber keinen Stress mehr und freue mich einfach darauf, wenn es irgendwann hoffentlich wieder ans „Kacheln zählen“ geht. Und bis dahin werden einfach einmal mehr die Laufschuhe geschnürt, wenn der Bewegungsdrang doch zu groß wird.

Welche sportlichen Ziele verfolgst du noch?

Trocha: Die Zielorientierung hat bei mir definitiv über die Jahre abgenommen. Ich habe 2019 nochmals den Versuch unternommen, mich auf einen Ironman vorzubereiten. Das führte in kürzester Zeit zu einem wahnsinnigen inneren Stresslevel, so dass ich das Projekt bereits ein halbes Jahr vor dem Wettkampf abgebrochen habe. Neben dem Job ist mir da inzwischen vor allem auch die Zeit mit Freunden, Familie und vor allem mit meiner Tochter viel zu wichtig, als dass ich mich so stark auf Trainingsziele fokussieren möchte, wie ich es früher sicherlich getan habe. Ich brauche den Sport natürlich weiterhin, weil ich ein Bewegungsmensch bin. Für mich ist das jetzt vor allem Ausgleich zum Arbeitsalltag am Schreibtisch, der den Kopf frei macht und den Akku auflädt. 

Thema Equipment und Devices: Mit welchem Rad gehst du auf die Piste? Kannst du einen Laufschuh empfehlen? Welche Sportuhr benutzt du?

Trocha: Um mit den Laufschuhen anzufangen: Ich denke man kann eigentlich niemals seriös einen konkreten Schuh weiterempfehlen. Dafür sind wir alle anatomisch und im Laufstil viel zu unterschiedlich. Daher wäre mein Rat hier eindeutig: Ab zu einem guten Fachhändler (wie z.B. dem Laufwerk in Hamburg) und sich intensiv beraten lassen. Ansonsten bin ich auch nicht derjenige, der jede Trainingseinheit bis ins allerletzte analysiert und steuert. Auf den eigenen Körper zu hören und nicht stumpf den Werten auf einer High-Tech-Sportuhr zu folgen, bringt viele Freizeit-Sportler nach meiner Überzeugung häufig viel weiter. Daher habe ich auch selbst bei der Laufuhr nie ganz oben ins Regal gegriffen. Ich habe eine Garmin Forerunner 735xt, die mit allen wesentlichen Funktionen ausgestattet ist und kein Vermögen kostet. Kann ich insbesondere für Einsteiger absolut empfehlen. Man kann als Triathlet ein Vermögen für Material ausgeben. Scherzhaft gibt es den Spruch „Carbon statt Kondition“ für den einen oder anderen übergewichtigen Hobby-Triathleten, der auf einem High-Tech-Carbon-Rad für mindestens 8.000 Euro sitzt. Am Ende reicht jedoch häufig die Basisausstattung und jeder investierte Trainingskilometer bringt mehr als jeder in Material investierte Euro.

Run in der Mittagspause: Training lässt sich auch in den Arbeitsalltag integrieren © Bjørn Brzeske/Artlerauge
Run in der Mittagspause: Training lässt sich auch in den Arbeitsalltag integrieren © Bjørn Brzeske/Artlerauge

Gesetzt der Fall ich würde dir mein Interesse kundtun, dass ich auch gerne mit Triathlon starten möchte. Welche Tipps kannst du mir mit auf den Weg geben? Wie finde ich den Einstieg? 

Trocha: Ich denke das Wichtigste ist, dass man mit Freude, Begeisterung und Gelassenheit an ein solches Projekt heran geht. Am besten sucht man sich einen Trainingspartner. So bekommen Trainingseinheiten auch eine zusätzliche Verbindlichkeit. Man sagt halt nicht so ohne weiteres morgens um sechs Uhr einem Freund ab, der vielleicht schon auf dem Weg zur Schwimmhalle ist, nur weil man gerade schwer aus dem Bett kommt. Jedes Training alleine zu absolvieren, würde mir zudem vermutlich auch schnell den Spaß nehmen. Und wer im Freundeskreis keine Trainingspartner findet, der sollte sich in jedem Fall einem Triathlonverein anschließen. Da gibt es in Hamburg zahlreiche tolle Vereine wie z.B. meinen Verein die Triabolos, bei denen man schnell Gleichgesinnte findet.

Was unternimmst du abgesehen von Sport, wenn du dir etwas gönnen möchtest? Gehören ein schönes Glas Rotwein und leckeres Essen da auch dazu? 

Trocha: Leckeres Essen in jedem Fall. Der Wein ist jedoch im Zweifel eher weiß. Ich habe in den letzten Jahren immer mehr das Kochen für mich entdeckt. Ich bin bei Leibe kein guter Koch und arbeite meist lieber brav nach Rezept, damit es dann auch wirklich schmeckt. Aber auch da gilt wie im Sport: die Freude und Begeisterung dafür sind entscheidend. Nachdem ich in den intensivsten Sportjahren nahezu alkoholfrei unterwegs war, hat sich dies inzwischen dann auch wieder auf ein normales Niveau eingependelt. Ich bin zwar weiterhin nicht derjenige, der zu jedem Essen auch zwingend Alkohol trinken muss, um es genießen zu können. Doch gerade in den Sommermonaten habe ich guten Weißwein zu schätzen gelernt.

Welches sind deine drei Hamburger Lieblingsrestaurants und warum?

Trocha: Bei dieser Frage wird mir nochmal so richtig bewusst, wie selten ich bedingt durch Corona in letzter Zeit essen war. Sobald sich dies hoffentlich bald wieder ändert, empfehle ich für die Mittagspause Feinkost Hafencity. Ein ganz kleiner Laden mitten in der Hafencity, in dem großartige Hausmannskost serviert wird. Mein zweites Lieblingsrestaurant ist auch in der Hafencity, jedoch weniger für die schnelle Mittagspause als für ein gehobenes Essen: das Strauchs Falco

Und für alle Burger-Freunde, zu denen ich mich auch eindeutig zähle, kann ich das Dieter Sanchez empfehlen. Ein wenig außerhalb in Langenhorn gelegen, jedoch mit den aus meiner Sicht besten Burgern der Stadt.

Danke dir für das interessante Gespräch!

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