Gastbeitrag: Nick Seißler, Gründer von Optarise

Einsatz von CBD im Sport: Muskelkater war gestern

Gastbeitrag: Nick Seißler, Gründer von Optarise

Athleten oder Hobbysportler setzen ihren Körper positivem aber auch negativem Stress aus. Training stimuliert die Leistungssteigerung, aber physische Belastung und anhaltende Abnutzung führen beispielsweise auch zu intensivem Muskelkater. Wie kann sich der Körper nach dem Sport schneller erholen? Eine Möglichkeit ist der Einsatz von Cannabidiol.

Cannabidiol – oder kurz CBD – ist eine natürlich vorkommende Verbindung, die in der harzigen Blüte von Cannabis gefunden wird. Heute werden die therapeutischen Eigenschaften von CBD von Wissenschaftlern und Ärzten auf der ganzen Welt getestet und untersucht. CBD ist eine sichere, nicht süchtig machende Substanz und eines von mehr als hundert „Phytocannabinoiden“, welche in der Cannabispflanze vorkommen.

Stretching vorm Sport

Deutliche Abgrenzung zu THC: Keine psychoaktiven Wirkungen

Cannabidiol ist mit einem anderen aktiven Cannabinoid verwandt: Tetrahydrocannabinol (THC) – die Verbindung, die das High verursacht, für das Cannabis bekannt ist. Im Gegensatz zu THC hat CBD keine psychoaktiven Wirkungen. Das liegt daran, dass THC und CBD auf unterschiedliche Weise auf verschiedene Rezeptoren im Gehirn und im Körper wirken. [1]

CBD ist eine sichere, nicht süchtig machende Substanz.

Cannabinoide sind bereits natürlich in unserem Körper vorhanden. Wissenschaftler haben das sogenannte Endocannibinoid-System (ECS) nachgewiesen. Im Endocannabinoid-System kommen zwei wichtige Rezeptoren vor:

  • CB1-Rezeptoren
  • CB2-Rezeptoren 

CB1-Rezeptoren finden sich überall im Gehirn, im Rückenmark und in anderen Geweben. CB2-Rezeptoren sind mehr im Gewebe des Immunsystems verortet. CBD bindet sich beim Einnehmen an die CB1- und CB2-Rezeptoren und setzt eine Wirkung frei. Da das ECS in unterschiedlichen Bereichen im Körper zu finden ist, sind die Wirkungen von Cannabidiol dementsprechend sehr vielfältig. [2]

Ein Vorteil von CBD in Bezug auf die Muskelerholung ist seine Wirkung auf das Endocannabinoid-System. So kann Cannabidiol dazu beitragen, dass bestimmte Funktionen im Körpers effizienter ablaufen. [3]

Wie hilft CBD im Sport? 

Egal ob als Läufer, Fitnessstudio-Enthusiast oder Schwimmer – dank Cannabidiol muss die Muskelerholung nicht mehr ganz so lange dauern.

CBD hilft dem Körper zu regenerieren und zu entschleunigen. Somit kann man nach einem anstrengenden Workout den Körper und Geist abschalten und alles um sich herum vergessen. Das ist dementsprechend auch gut für die Muskelregeneration, da sich der Körper so besser und schneller erholen kann. [4]

Training im Gym mit der Langhantel

Einige Sportler haben zudem entdeckt, dass die Einnahme von CBD vor dem Training einen natürlichen Leistungsschub bewirkt und die Konzentration verbessert. Bei der Einnahme einer  “Pre-Workout-Dosis” ist es ratsam, sich genug Zeit zu lassen, damit Cannabidiol in das Körpersystem gelangen kann, um eine Wirkung hervorzurufen.

Ist CBD für Sportler legal?

Seit Anfang 2018 hat die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) CBD von der Liste der verbotenen Substanzen gestrichen. Es gibt beispielsweise bei der US-Anti-Doping-Agentur (USADA) eine „Marihuana FAQ“-Seite, um die Regeln für Sportler nochmals zu verdeutlichen.

Wichtig ist hier zu beachten, dass nur CBD von der Verbotsliste entfernt wurde. Der psychoaktive Bestandteil von Marihuana, THC, ist weiterhin im Wettkampf verboten, ebenso wie synthetische Cannabinoide. Soll bedeuten: Alle natürlichen und synthetischen Cannabinoide sind verboten, welche die Wirkung von THC imitieren. Cannabidiol fällt nicht darunter und ist somit komplett legal einsetzbar. [5]

CBD-Dosierung und Sicherheit

Die genaue Dosierung von CBD variiert von Person zu Person. Hersteller müssen sich hier an die gesetzlichen Vorgaben halten. Bei Vollspektrum CBD Öl (beinhaltet einen minimalen legalen Anteil an THC <0,2 %) wird ein Tropfen empfohlen, bei Breitspektrum CBD Öl (0,0 % THC) darf es auch mehr als ein Tropfen sein.

Wenn es zertifiziert und frei von Verunreinigungen und Pestiziden ist, dann ist CBD sicher in der Anwendung. Zertifizierte CBD-Anbieter wie Optarise haben einen Analyseprozess von einem unabhängigen Prüflabor wie dem TÜV Süd durchlaufen. Dadurch wurden die Inhaltsstoffe nochmals durch ein Drittlabor bestätigt. Erst wenn hier alles seine Richtigkeit hat, kommen die Produkte in den Verkauf.

Disclaimer: 
Der Artikel spiegelt die Ansichten von Optarise wider.  „Joggen und Essen in Hamburg“ (JEHH) hat sich noch keine Meinung zu den Produkten des Unternehmens gebildet. JEHH hat Optarise-Produkte zum Test bekommen. In den kommenden Wochen wird es dazu im Blog einen Erfahrungsbericht geben. 

Quellen: 

[1] https://optarise.de/blogs/magazin/was-ist-cbd 
[2] https://www.healthline.com/health/endocannabinoid-system#thc 
[3] https://dailycbd.com/en/best-cbd/muscle-recovery/ 
[4] https://optarise.de/blogs/magazin/cbd-und-sport 
[5] https://www.wada-ama.org/en/questions-answers/cannabinoid


Bilder im Text: 
Alora Griffiths on Unsplash
John Arano on Unsplash

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